Mit Design Thinking seine Kunden identifizieren, verstehen und begeistern.

12 Oct 2020

Nicht neu, aber nützlich

Wissenschaftlicher Ansatz und Begriff tauchten bereits in den späten 1950ern auf. Die Idee: Bei der Produktentwicklung werden Designer und Kreative nicht erst mit eingezogen, wenn es um die optische Gestaltung geht, sondern bereits in der Problem-Lösungs-Phase. Die Zielgruppe beziehungsweise der Kunde stehen im Fokus dieser Phase, der Geburtsstunde eines neuen Produkts oder einer Dienstleistung. Mit viel Empathie und einer sehr strategischen wie praktischen Herangehensweise wird ermittelt, was ist das Bedürfnis des Kunden? Einleuchtend, wenn es darum geht, etwas Neues auf den Markt zu bringen. Aber leider nicht der Standard. „Am Kunden vorbei entwickelt“, ist keine Seltenheit im unternehmerischen Alltag. Idealerweise treibt einen diese Erkenntnis nicht in den Ruin, aber teuer ist sie immer. Deshalb gilt, je frühzeitiger ich meine Zielgruppe identifiziere und einbeziehe, desto höher die Chance, ein erfolgreiches Produkt einzuführen. 20IT kann dank jahrelanger Erfahrung mit Design Thinking die Trefferquote erhöhen. 

Lieber Prototyp statt Orakel

Wer nun sagt, mein Produkt ist zu komplex, das kann ich im Anfangsstadium niemanden zugänglich machen, auch dafür hat Design Thinking eine pragmatische Lösung parat: Das Zauberwort heißt Prototyping. Von (fast) jedem Produkt lässt sich immer eine rudimentäre Version erstellen und testen. Auch hier kann der Kunde frühzeitig einbezogen werden. So wird sichergestellt, dass man sich nicht von seiner subjektiven Meinung (oder der des Chefs) verleiten lässt, sondern dem Endverbraucher seine Wünsche erfüllt. Und genau das sollte schließlich der Anspruch eines Gründers, Erfinders, Innovators sein.

Von Start-ups lernen

Design Thinking empfiehlt sich sowohl im B2C- als auch im B2B-Sektor. Gerade bei Start-ups ist die Arbeitsmethode weit verbreitet und so hat auch 20IT durch die enge Zusammenarbeit mit Entrepreneuren die Vorzüge erkannt. KMUs können hier ebenso profitieren, selbst bei unternehmensinternen Projekten, wie zum Beispiel der Einführung eines Intranets oder anderer technischer Lösungen für die Mitarbeiter. Design Thinking hilft, alle Parteien glücklich zu machen.

Gemeinsam können wir eruieren, wie Design Thinking bei euren individuellen Herausforderungen anzuwenden ist.